Heldengedenken in Halbe stoppen!

Neonazistischer „Freundeskreis Halbe“ bereitet konspirativ Kranzniederlegung vor

Nach unseren Informationen mobilisiert der neonazistische „Freundeskreis Halbe“ für Samstag, den 15. März 2008 konspirativ zu einer Gedenkveranstaltung auf dem Waldfriedhof in Halbe.
Wie schon an den vorangegangenen Wochenenden wollen sich Neonazis mit Kränzen um 11.00 Uhr in dem brandenburgischen Dorf einfinden. Bei der zuständigen Polizeidienststelle liegt für so eine Veranstaltung allerdings noch keine Anmeldung vor, weswegen wir davon ausgehen, dass die Neonazis mit ihrer heimlichen Vorbereitung eventuelle Verbote oder Blockadeaktionen umgehen wollen.
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Die Neonazis suchen verzweifelt nach Möglichkeiten, das Gedenken in Halbe als rechtsradikales Top-Event zu retten. Deshalb müssen wir unseren Widerstand fortsetzen und diesen NS-Nostalgikern bei jedem ihrer Aufmarschversuche entgegentreten.

Wir werden am Samstag ab 10.00 Uhr in Halbe mit einem Infozelt, Musik und Transparenten präsent sein.

Kommt alle nach Halbe.

Zugtreffpunkt für Berliner AntifaschistInnen
Berlin Ostbahnhof 8.30 Uhr Gleis 1

Auf nach Jena!!

Die Kampagne NS-Verherrlichung stoppen! mobilisiert für den 18.08.07 für 10:00 Uhr nach Jena! Die Busse aus Berlin fahren jetzt am 18.08. um 05.00 Uhr früh los. Karten gibts in den Risse-Läden! Info zu und Stadtplan von Jena gibts auf der Homepage der Antifa Jena und der Bündnisseite

Wunsiedel Verboten! – Nazis versuchen Aktionswoche durchzuführen

Der Hess Gedenkmarsch, der am 18.08 in Wunsiedel stattfinden sollte, ist am Montag den 13.08. durch das Bundesverfassungsgericht verboten worden. Somit steht fest, das junge und alte Nazis nicht marschieren dürfen.
Das Wunsiedel Komitee, das für die Durchführung des „Gedenken“ in Wunsiedel verantwortlich ist, beklagt sich jämmerlich über das Urteil des BVerG. Es verabschiedet sich von der Mobilisierung und begrüßt die Mahnwache in München, die mit direktem Bezug auf Hess stattfindet.

Somit ist klar, dass es keinen zentralem Ersatzaufmarsch für die Nazis gibt. Jedoch haben verschiedene Nazis und die JN, Aufmärsche in Jena, Friedrichshafen, Gräfenberg und im dänischen Kolding angemeldet.
Momentan versuchen die Nazis auch zahlreiche kleinst Kundgebung mit und auch ohne Bezug auf Hess in verschieden Städten und Gemeinden anzumelden. Teilweise sind diese auch schon wieder verboten worden!
Von ihrer sog. „Aktionswoche“ ist jedoch, bisher nur wenig zu sehen. Wurfschnippsel, Aufkleber und Plakate, mehr haben sie nicht zu bieten.

Wir, als Kampagne NS-Verherrlichung stoppen! werten diese lächerliche Aktionswoche und das unorgansierte Auftreten der Nazis als Erfolg unserer antifaschistischen Aktivitäten!

Zu den Naziaufmärschen in den oben genannten vier Städten, werden vielleicht einige hundert „Kameraden_innen“ kommen, dass zeigt, wie ihr Wille ein „Gedenken“ durchzuführen, immer weiter zerfällt.

Wir rufen alle Antifaschisten_Innen auf die Nazis dort nicht ungehindert marschieren zu lassen. Unsere Solidarität gilt auch den Antifaschisten_Innen die nach Gräfenberg, Friedrichshafen und Kolding fahren. Lasst uns die Aufmärsche zum Desaster für die Nazis machen

NS-Verherrlichung stoppen!

Busfahrkarten
Buchläden Schwarze Risse Mehringhof / Gneisenaustraße 2a und
Schwarze Risse Prenzelberg/ Kastanienallee 85
Abfahrtzeit gegen 5.00 Uhr nachts

Kontakt: halbe-sachen@gmx.de

Info-Nummer ab 17.8. 2007 : 01577 6865210

Heß-Ersatz-Aufmärsche verhindern!

>>>Infos auf der Veranstaltung am Donnerstag< <<

Der Eilantrag von Anmelder Jürgen Rieger gegen das Verbot des Landratsamts in Wunsiedel zum Rudolf Hess Gedenkmarsch in Wunsiedel, ist am Montag den 13.08.07 vom Bundesverfassunggericht abgeleht worden.

Somit steht fest das die Nazis, auch in diesem Jahr kein Hess Gedenken in Wunsiedel durchführen werden.

Als Erstaveranstaltungen haben die Nazis in Jena und Friedrichshafen angemeldet. Jedoch ist der Aufmarsch in Jena am 14.08. durch durch Ordnungbehörde verboten worden. Ob ein Verbot vor Gericht bestand hat, werden die nächsten Tage zeigen.

In Gräfenberg findet am 18.08. auch ein Naziaufmarsch statt, jedoch hat dieser Aufmarsch nur lokalen Bezug zu einem Kriegsdemal, somit keinen Chrakter einer Ersatzveranstaltung. Momentan ist dieser Aufmarsch auch verboten.

In München hat Norman Bordin eine Kundgebung für Freitag angemeldet. Diese Mahnwache, hat einen direkten Bezug zu Rudolf Hess. Die Stadt München, hat sich bisher nicht die Mühe gemacht, diese Mahnwache zu verbieten.

Zu welcher Ersatzveranstaltung die Kampagne NS-Verherrlichung stoppen! mobilisiert werdet ihr hier am Donnerstagabend erfahren!

Infoveranstaltung:
Donnerstag/ 16. August 2007 / 20.30 /
Versammlungsraum im Mehringhof / Gneisenaustraße 2a / Kreuzberg

weiter Infos unter:

Bündnis NS-Verherrlichung Stoppen!


———- Jena ———-

Die Nazidemo in Jena steht unter dem Motto ” Weg mit dem Volksverhetzungsgesetzent – Für Meinungsfreiheit”. Momentan ist die Demo durch die Ordnungsbehörden verboten.

Die Nazis haben jedoch die Möglichkeit dagegen zu klagen.

Beginn der Nazidemo ist 10:00 Uhr am Alexander-Puschkin-Platz

Zentraler Punkt für alle Antifaschisten wird der Engelplatz sein, wo ab 10:00 Uhr eine Kundgebung abgehalten wird. Es wird auch einen Infopunkt am Volkshaus geben, dies ist in direkter Umgebung zur Naziroute.

Mehr Infos zum Aufmarsch unter: Antifa Jena

Oder über den WAP-Ticker

——– Friedrichshafen ————-

Auch in Friedrichshafen hat die JN einen Aufmarsch für den 18.08 angemeldt.

Unterdem Motto “Gegen Faschismus und Intoleranz – Meinungsfreiheit für alle” wollen die Nazis von 13.00 – 16.00 Uhr ihren Aufmarsch durchführen.

Die Antifademo wird um 11:00 ab dem Jugendzentrum Molke in Friedrichshafen starten.

Eswird dazu Aufgerufen die Nazis nicht ungestört, marschieren zu lassen

Mehr Infos unter: Antifa Konstanz

———— München ———

Normen Bordin hat für den 17. August zwischen 19:00 – 21.00 Uhr eine Mahnwache für Rudolf Hess in München angemeldet. Die Mahnwache findet vor dem Rathaus auf dem Marienplatz statt.

Die Kundgebung der Nazis ist erlaubt!

Mehr Infos unter: Antifa NT

——— Gräfenberg ———–

Hier wollen die Nazis einen Aufmarsch zu einem Kriegsdenkmal in Gräfenberg durchführen. Unter dem Motto ” Denkmäler sind für alle da” wollen sie ab 13:00 Uhr zum Kriegsdenkmal marschieren.

Die Stadt hat den Aufmarsch jedoch Verboten, die Nazis können jedoch rechtlich dagegen vorgehen.

Das Bürger “Bündnis Gräfenberg ist Bunt” hat für 14:00 Uhr zu einer Kundgebung auf dem Marktplatz aufgerufen.

Mehr Infos unter: Gräfenberg ist Bunt

Es gibt neues Mobilisierungsmaterial zum 18.August. Auch den Reader haben wir neue Überarbeitet! Das Infomaterial kann über die Emailadresse bestellt werden.

-------- Mobilisierungsmaterial----------

Plakat 2007 | Aufruf Seite 1 Seite 2 | Reader Text PDF | Mobilisierungs CD Teil 1 Teil 2 Teil 3 | Mobilisierungsvideo 2005 Video | Radio Jingle 2007 Jingle | Pressemitteilungen 12.08.07

Aus folgenden Region werden diese Jahr Busse der Kampagne fahren: Berlin, Bielefeld, Göttingen, aus dem Ruhrgebiet, aus Schleswig Holstein, Hamburg, Hannover, Bayern, Jena, Baden-Württenberg. Bitte, nur für die Buskoordination diese Emailadresse nutzen: anfahrt2007@yahoo.de

——- Aktuell ———–

In Hamburg ist am 14.08. erfolgreich eine Warm Up Demo der Kampagne NS-Verherrlichung stoppen! gestartet.

Über 1000 Antifaschisten kamen darfür aus ganz Norddeutschland nach Blakenese um den Anmelder der jährlichen Hess M√§rsche, Jürgen Rieger aus seiner Ruhe herraus zu holen. Eine Lautstarke und kraftvolle Demo, zog unter sog. “Begleitschutz” durch die Polizei durch Blakenese.
Die Nazis hatten dagegen ein Gegenkundgebung angemeldt. Jämmerliche 43 Kameraden führten unter Polizeischutz ihre Kundgebung durch.

Antifascist-Action-Day 2007

Stoppt das nationalsozialistisches Heldengedenken der deutschen und europäischen
Nazis im bayrischen Wunsiedel!
Von 2001 bis 2004 fand alljährlich in Wunsiedel ein Aufmarsch mehrerer tausend Alt-
und Neonazis zum Gedenken an den Hitlerstellvertreter Rudolf Hess statt, der dort
begraben liegt. Wurde der Aufmarsch in den letzten beiden Jahr verboten, versuchen
die Neonazis ihn in diesem Jahr erneut rechtlich durchzusetzen.

Dieses Jahr jährt sich der Todestag von Rudolf Hess zum zwanzigsten Mal. Dadurch und
durch die Verbote der letzten beiden Jahre ist dieser Termin für die Nazis besonders
wichtig: Es wird sich entscheiden, ob der Hessmarsch in Wunsiedel dauerhaft verboten
bleibt oder ob es den Nazis gelingt, an den Erfolg der früheren Aufmärsche wieder
neu anzuknüpfen.

Faschistische Großveranstaltungen wie der Rudolf-Hess-Marsch haben dabei
verschiedene Effekte: Sie sind Teil einer nationalsozialistischen Erlebniswelt,
durch sie wird das braune Gedankengut fühlbar. Damit bilden solche Veranstaltungen
eine wichtige Stütze zur Herausbildung einer nationalsozialistischen Identität. Sie
vermitteln Stärke und Zusammenhalt. Durch den überregionalen, oftmals
internationalen Charakter dieser Veranstaltungen wird dieser Eindruck verstärkt. Es
ergibt sich für die Nazis zudem immer wieder die Möglichkeit, wichtige Kontakte zu
knüpfen, die die Zusammenarbeit über einzelne Großveranstaltungen hinaus fördern.
Integrierend wirkt außerdem die Schaffung von Traditionslinien über den Bezug auf
Personen oder Ereignisse aus der Zeit des Nationalsozialismus. Es werden Anlässe
ausgewählt, die es ermöglichen, ein vermeintlich positives Bild des
Nationalsozialismus zu zeichnen. So werden Täter und Täterinnen zu Opfern umgelogen
und die deutsche
Geschichte umgedeutet.

In den Jahren 2005 und 2006 wurde der Hessmarsch in Wunsiedel verboten. Dieses
staatliche Vorgehen gegen Neonazis macht allerdings antifaschistischen Widerstand
nicht überflüssig. Von Zeit zu Zeit einen Naziaufmarsch zu verbieten, setzt der
Nazipropaganda nicht tatsächlich etwas entgegen. Außerdem hat sich schon mehrfach
gezeigt, dass Verbote erst vor dem Hintergrund entschiedenen antifaschistischen
Protests ausgesprochen wurden.
Eines ist jedoch sicher: Nur wenn wir Protest und Widerstand gegen Naziaufmärsche
organisieren, wenn wir den Nazis die Strasse wegnehmen, können diese Aufmärsche
langfristig nicht durchgeführt werden. Es gibt keine Alternative zu
antifaschistischen Aktivitäten gegen die Verherrlichung des Nationalsozialismus!

Kommt zum Antifaschistischen Aktionstag am 18.08.2007 nach Wunsiedel!
Bundesweite Kampagne NS-Verherrlichung stoppen!
„Berlin Brandenburger Bündnis NS Verherrlichung stoppen“,

Wir werden Busse aus Berlin bereitstellen. Karten wird es ab dem 13. August in den
Buchläden Schwarze Risse im Mehringhof und in der Kastanienallee geben.

Wunsiedel, Jena, Berlin, sonstwo?

Seit den neunziger Jahren sind die Nazis bei einem Verbot ihres Aufmarsches immer an
andere Orte ausgewichen, um eine oder mehrere Ersatzveranstaltungen durchzuführen.

2005 und 2006 sind die Nazis unter anderem auch in Berlin marschiert.

Die Stadt Bayreuth hat den Hess-Marsch bereits verboten und das Verwaltungsgericht
in Bayreuth hat am 18.07.07 den Einspruch des Nazianwalts Rieger zum Verbot des Hess
Marsches zurück gewiesen. Damit muss Rieger in die nächste Instanz zum OVG gehen.
Zeitgleich hat die NPD Jena, einen Aufmarsch mit Kundgebung unter dem Motto ” Weg
mit den Volksverhetzungsgesetzen – Für Meinungsfreiheit” am 18.August in Jena
angemeldet

Sollte es also zu einem zentralen Ersatzmarsch der Nazis kommen, wird die
bundesweite Kampagne “NS – Verherrlichung stoppen!” dorthin mobilisieren, d.h. die
Busse werden dorthin fahren und die geplante Kundgebung und Demonstration wird
dorthin verlegt.

Sollte es einen Ersatzmarsch in Berlin geben, werden wir hier in Berlin bleiben und
hier vor Ort die Proteste organisieren.

Infoveranstaltung/Last update
Donnerstag/ 16. August 2007 / 20.30 /
Versammlungsraum im Mehringhof / Gneisenaustraße 2a / Kreuzberg

Busfahrkarten (12,00 EURO)
Buchläden Schwarze Risse Mehringhof / Gneisenaustraße 2a und Schwarze Risse
Prenzelberg/ Kastanienallee 85
Abfahrtzeit gegen 5.00 Uhr nachts

Weitere Infos:

Bundesweites Bündnis

Berlin Brandenburger Bündnis NS Verherrlichung stoppen

Kontakt: halbe-sachen@gmx.de

Info-Nummer ab 17.8. 2007 : 01577 6865210

Achtet auf Ankündigungen!

NS-Verherrlichung Stoppen!

kein ort für die verherrlichung des nationalsozialismus
kein raum für die verdrehung der geschichte
keine zeit für die nation

Herzlich Willkommen auf dem Blog des Berliner Bündnis der Kampagne NS-Verherrlichung stoppen! Im August jährt sich der Todestag von Hitlerstellvertreter Rudolf Hess zum zwanzigsten Mal. Seitdem versuchen Alt- und Neonazis seiner zu gedenken. Wurden die Hessmärsche in Wunsiedel, dem Ort seines Grabes, in den letzten zwei Jahren verboten, steht eine Entscheidung in diesem Jahr noch aus. Die Kampagne NS-Verherrlichung stoppen! mobilisiert unterdessen zu einem Antifaschistischen Aktionstag!

Die Kampagne NS-Verherrlichung stoppen! hat sich im Jahr 2004 gegründet, um den bis dahin jährlich stattfindenden Gedenkmärschen anlässlich des Todestages von Hitlerstellvertreter Rudolf Hess im bayrischen Wunsiedel ihr antifaschistisches Engagement entgegen zu setzen. Die Kampagne richtet sich dabei jedoch nicht nur gegen den Hessmarsch allein, sondern gegen jede Art der Verherrlichung des Nationalsozialismus und gegen jede Art von Relativierung und Verdrehung deutscher Geschichte – egal wann, egal wo!

Regelmäßige Großveranstaltungen bestimmen nicht nur den Terminkalender der Neonazis, sie haben darüber hinaus Auswirkungen auf die innere Stabilität der Szene, schaffen Identifikationspunkte, bieten die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und sind Teil einer neonazistischen Erlebniswelt, die sich so nach außen produzieren kann.

Die Kampagne NS-Verherrlichung stoppen! ist keine Ein-Punkt-Kampagne, sondern sucht die breite antifaschistische Auseinandersetzung, da nur aus ihr eine dauerhafte gemeinsame Praxis entstehen kann.